Flugfeldklinikum
Der Neubau auf dem ehemaligen Flugfeld führt die Klinikstandorte Sindelfingen und Böblingen unter einem Dach zusammen und fungiert als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen.
Die klare Anordnung der fünf Einzelbaukörper entlang einer Magistrale ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern eine intuitive Orientierung. Im Inneren dominieren natürliche Materialien und eine zurückhaltende Farbgebung, welche sich mit den großen Fenstern in den 1- und 2- Bett-Zimmern positiv auf den Heilungsprozess auswirkt. Die Gebäudehülle ist hochgedämmt und die technische Gebäudeausrüstung hocheffizient. Fernwärme, PV-Elemente und eine Wärmerückgewinnung sorgen für Nachhaltigkeit. Der Neubau ermöglicht bis zu 120.000 ambulanten und 37.000 stationären Patientinnen und Patienten pro Jahr eine interdisziplinäre Versorgung. Die stationären und teilstationären Fachgebiete bieten 13 ausgebaute OP-Säle und 700 Betten. Sie umfassen die Institute und Einrichtungen der Chirurgie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Innere Medizin, Kinder- und Jugendmedizin sowie der Neurologie. S3**-Labore, Pharmazie, Zentralsterilisation und Pathologie sind ebenfalls integriert.
Um vor allem die technisch hochkomplexen Anforderungen zu meistern, planten die Architekten das Projekt von Anfang an mit der BIM-Methode – und gehören damit zu den Vorreitern im Krankenhausneubau innerhalb Deutschlands. h4a stellt den BIM-Gesamtkoordinator, der für einen reibungslosen Workflow sorgt und den Austausch und Abgleich aller Daten sicherstellt. Bereits im Jahr 2021 wurde das Projekt Flugfeldklinikum mit dem BIM-Cluster-BW-Award ausgezeichnet.



